Technologie

  • Infrarot-Strahlungsheizung
  • CNT-Technologie
  • Sehr hohe Energie-Effizienz
  • Benötigte Anschlussleistung rund 22 W pro m2
  • Strahlungsanteil von 78%
  • Oberflächentemperatur der Heizelemente ca. 80°C
  • Garantie 10 Jahre
Strahlungswärme

Aufbau

Die nano-HIGH Infrarotstrahlungsheizungen sind geeignet für Wand- oder Deckenmontage.Produkte

Der sehr stabile Rahmen besteht aus S235JR-Stahl mit einer Stärke von 0,8 mm und ist weiß oder anthrazit pulverbeschichtet.

Die Rückseite ist isoliert durch hochwertige Mineralwolle, die beidseitig mit Glasfasergewebe beschichtet ist. Hier befindet sich eine Anschlussdose für den Stromanschluss und verdeckte Wandhalterungen.

An der Frontseite befindet sich eine Platte aus weißer Feinkeramik. Auf Wunsch gibt es die Platte auch in anderen Farben oder mit einem beliebigen Motiv bedruckt. Verschiedenfarbige Rahmen sind ebenfalls lieferbar.

Als Trägermaterial dient ein isotropes Glasfasergewebe, das sowohl Elektrizität als auch Wärme leitet.

Sämtliche eingesetzte Bauteile sind nicht brennbar und entsprechen der DIN 4102-4, Klasse A2.

Besondere Merkmale

Bei nano-HIGHs handelt es sich um Niedertemperatur-Infrarotheizungen.

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Die in den nano-HIGHs verwendete Technologie unterscheidet sich von herkömmlichen Infrarotheizungen durch eine technische Innovation grundsätzlich: Nicht Widerstandsdrähte, sondern eine Heizdispersion mit konduktiven Kohlenstoff-Nanoröhren (CNT) erwärmt das Heizelement. Diese Heizdispersion weist eine über 800 Mal höhere elektrische Leitfähigkeit als Kupfer auf. Der damit einhergehende höhere Widerstand erwärmt die Oberfläche einer nano-HIGH mit deutlich weniger Energieaufwand auf die gewünschte Temperatur von 80°C.

  • Weniger Energieverbrauch, um Heizelement auf 80°C zu erhitzen.
  • Weniger Energieverbrauch, weil nur auf 80°C erhitzt wird.
  • Weniger Energieverbrauch, weil mit 80°C ein relativ hoher Strahlungswirkungsgrad erreicht wird.
  • Weniger Energieverbrauch durch weniger Betriebsstunden

 

Wärmeleistung

ProdukteDie Wärmeleistung einer nano-HIGH setzt sich wie bei allen Infrarotheizungen aus Strahlungsleistung und konvektiver Leistung zusammen.

 

Die Strahlungswärmeleistung (q_{r}) wird mit dem Planckschen Strahlungsgesetz für die Halbraumstrahlung berechnet.

Die dazu benötigten Parameter sind:

  • ϑsi (in °C)Temperatur der strahlenden Oberfläche: 80°C
  • Cs (in W/m²K⁴) Strahlungszahl des schwarzen Strahlers: 5,67 W/m²K⁴
  • \varepsilon Emissionsgrad: 0,93

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Die konvektive Wärmeleistung wird über den Temperaturunterschied zwischen Strahlungsfläche (ϑsi) und Raumlufttemperatur (ϑi) bestimmt. Die dazu benötigten Parameter sind:

  • ϑsi (in °C)Temperatur der strahlenden Oberfläche: 80°C
  • ϑi (in °C)Temperatur der Raumluft: 18°C

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Die gesamte Wärmeleistung einer nano-HIGH ergibt sich aus der Addition von Strahlungswärmeleistung (q_{{r}}) und konvektiver Wärmeleistung (q_{{c}}):

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Paradigmenwechsel

Um die Funktionsweise und den Nutzen von Strahlungsheizungen verstehen zu können, bedarf es eines Paradigmenwechsels, den auch viele Hersteller von Infrarotheizungen offensichtlich (noch) nicht vollzogen haben:

Die Infrarotheizungen, mit denen eine bestimmte Raumgröße beheizt werden soll, werden meistens anhand der Energie, die sie verbrauchen ausgewählt. Damit wird unterstellt, dass für die Erwärmung der Heizfläche auf eine bestimmte Temperatur immer die gleiche Menge von elektrischem Strom benötigt wird.

Tatsächlich gibt es hierbei aber enorme Unterschiede. Für die gleiche Wärmeleistung benötigt eine nano-HIGH eben viel weniger Energie als herkömmliche Infrarotheizungen. Darin besteht ihre hohe Energieeffizienz.

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Die passenden Infrarotheizungen findet man also nicht durch Vergleich des Stromverbrauchs, sondern durch den Vergleich ihrer Wärmeleistung!

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Oftmals wird von Herstellern oder Beratern empfohlen, die Infrarotheizungen dort zu platzieren, wo sich Personen meistens aufhalten. Die Personen sollen also direkt angestrahlt werden.

Der optimale Einsatz von Infrarotheizungen in Wohn- und Büroräumen besteht allerdings in der Erwärmung der gesamten Raumhülle. Wände, Decke und Fußboden wirken durch die gleichmäßige Abgabe der aufgenommenen Wärme als Ganzes als Heizung. Ob die Infrarotheizung gerade eingeschaltet oder bei Erreichen der vorgegebenen Temperatur durch den Thermostat ausgeschaltet ist, spielt für die Behaglichkeit dabei keine Rolle.

Mit Infrarotheizungen wird nicht die direkte Bestrahlung, sondern die Erwärmung der Raumhülle und die Reflektion der Wärmestrahlen an den Raum angestrebt!

Viele Hersteller stellen in Aussicht, dass bei Verwendung von Infrarotheizungen bei einer rund 2°C geringeren Raumlufttemperatur das gewünschte Wärmegefühl erreicht wird.

Infrarotheizungen erwärmen jedoch nicht die Luft, sondern die Objekte (Körper, Raumhülle), auf die ihre Strahlen treffen. Die Erwärmung der Luft kann daher nicht das Ziel von Infrarotheizungen sein. Auch die Regelung durch einen Thermostat, der die Raumlufttemperatur misst, macht keinen Sinn. Vielmehr müssen Infrarotheizungen so geregelt werden, dass die gewünschte operative Temperatur (Mittelwert aus Raumhüllentemperatur und Lufttemperatur) gehalten wird.

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Maximale Behaglichkeit wird nicht durch eine bestimmte (geringere) Raumlufttemperatur, sondern durch eine bestimmte operative Temperatur erreicht!